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Wohnung zum Kauf in Essen (offen)

Wohnung zum Kauf in Essen (offen)

Neubau-3-R.-Wohnung mit TG-Stellplatz und Aufzug in Essen-Schönebeck
Die Baumaßnahme wird von einem unabhängigen TÜV-Gutachter begleitet. Das Haus mit insgesamt 12 repräsentativen Wohnungen in Süd-/Westausrichtung wird in massiver Bauweise erstellt. Es ist durch einen Aufzug, die barrierefreie Zuwegung und die breiteren Innentüren auch für ältere Menschen ideal. Auch aus der Tiefgarage können die Wohnungen bequem erreicht werden. Zu jeder Wohnung kann auf Wunsch ein Stellplatz in der Tiefgarage für 20.000,– €, 25.000,–€ (breiter), bzw. 27.000,– € (behindertengerecht) erworben werden. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten, in dem sich auch der Kinderspielbereich befinden wird. Für Ihre Fahräder gibt es einen Platz in der Tiefgarage oder auch am Gemeinschaftsgarten. Die Fertigstellung ist…

Aktueller Beitrag

  • 08.04.2021
  • News
BGH: Immobilienkäufer haben Anspruch auf „fiktive Mängelbeseitigungskosten“

Immobilienkäufer müssen auch in Zukunft nicht in Vorkasse treten, wenn sie Mängel an der gekauften Immobilie entdecken und diese beheben möchten. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

Der Fall: Feuchtigkeitsschaden an erworbener Immobilie
Im aktuellen Fall war nach dem Kauf einer Immobilie Feuchtigkeit an der Schlafzimmerwand aufgetreten. Die Käufer forderten vom Verkäufer Schadenersatz in Höhe von 12.500 Euro. Das Landgericht Krefeld sprach ihnen 8.000 Euro zu. Diese bildeten statt fiktiver Mängelbeseitigung den Wertverlust der Wohnung ab. Der Verkäufer legte beim BGH Revision ein.

Kein Widerspruch mit Urteil des VII. Zivilsenats
Der fünfte Zivilsenat, der für das Kaufrecht zuständig ist, gab den Klägern im Prinzip Recht, doch ein Urteil aus dem siebten Zivilsenat (Werkvertragsrecht) hinderte ihn zunächst an der Rechtsprechung. Demnach untersagt ein Urteil aus dem Jahr 2018 die Erstattung fiktiver Mängelbeseitigungskosten. Dort befürchteten die Richter, dass Mängel überkompensiert werden könnten. Ein klassisches Beispiel sei, wenn der Fliesenleger die falschen Fliesen verlegt. In dem Fall hätten Bauherren die Kosten für einen Austausch verlangen können, ohne diesen jemals vorzunehmen.

Nach Rücksprache zwischen den zwei Senaten wurde klargestellt, dass diese Rechtsauffassung nur für das Werkvertragsrecht gelte. Somit bleibt im Kaufrecht alles beim Alten. Die Gefahr, dass Käufer sich an Mängeln „bereichern“ sei hier nicht gegeben und es könne nicht verlangt werden das Immobilienkäufer bei Mängeln in Vorkasse treten müssen. [BGH V ZR 33/19]

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