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Wohnung zum Kauf in Essen (offen)

Wohnung zum Kauf in Essen (offen)

Neubau-3-R.-Wohnung im Niedrigenergiestandard KfW 55 mit TG-Stellplatz und Aufzug in Essen-Schönebeck
Die Baumaßnahme wird von einem unabhängigen TÜV-Gutachter begleitet. Das Haus mit insgesamt 12 Wohnungen in Süd-/Westausrichtung wird in massiver Bauweise im KfW 55 Niedrigenergiestandard erstellt. Es ist durch einen Aufzug, die barrierefreie Zuwegung und die breiteren Innentüren auch für ältere Menschen ideal. Auch aus der Tiefgarage können die Wohnungen bequem erreicht werden. Zu jeder Wohnung kann auf Wunsch ein Stellplatz in der Tiefgarage für 20.000,– €, 25.000,–€ (breiter), bzw. 27.000,– € (behindertengerecht) erworben werden. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten, in dem sich auch der Kinderspielbereich befinden wird. Für Ihre Fahräder gibt es einen Platz in der Tiefgarage oder auch am Gemeinschaftsgarten….

Aktueller Beitrag

  • 23.09.2021
  • News
BGH: Architekt hat kein dauerhaftes Zutrittsrecht

Ein Architekt, der im Jahre 2013 den Umbau eines Wohnhauses übernommen und begleitet hat, wollte sich durch eine Vertragsklausel ein dauerhaftes Zutrittsrecht verschaffen. Nun scheiterte er vor dem Bundesgerichtshof (BGH).

Der Fall: Architekt erbittet Zutritt

Der Architektenvertrag, der vor dem Umbau 2013 geschlossen wurde, enthält die Klausel:

„Der Auftragnehmer ist berechtigt – auch nach Beendigung dieses Vertrags – das Bauwerk oder die bauliche Anlage in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu betreten, um fotografische oder sonstige Aufnahmen zu fertigen.“

Auf diese berief sich der Architekt, als er im Jahre 2018 darum bat, das Haus zu betreten, um Fotos anzufertigen. Als der Bauherr dies ablehnte, klagte der Architekt.

Das Urteil: Klausel beeinträchtigt Bauherrn unangemessen

Die Klausel ist gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam, da diese den Bauherrn unangemessen benachteiligt. Zwar kann ein Architekt ein berechtigtes Interesse daran haben, ein fertiggestelltes Haus zu besichtigen, jedoch enthält die Klausel keinerlei Einschränkungen. Auch ein mehrfacher Zutritt kann im berechtigten Interesse des Architekten vereinbar werden, damit dieser z. B. Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen machen kann. Um wirksam zu sein, hätte die Klausel Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Besuche oder des Zeitrahmens benötigt. Zudem enthält die Klausel nicht die Möglichkeit, dem Architekten den Zugang zu verweigern, sondern nur die Möglichkeit der Terminabstimmung. Beides beeinträchtigt die Privatsphäre des Bauherrn. (BGH AZ I ZR 193/20)

 

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