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Jetzt neu: Haus zum Kauf in Essen

Jetzt neu: Haus zum Kauf in Essen

Freistehendes Einfamilienhaus mit Schwimmbad in ruhiger Lage von Essen-Gerschede
Das freistehende, ruhig und uneinsehbar gelegene Einfamilienhaus mit Schwimmhalle wurde 1955 erbaut und in den letzten Jahren auf den neuesten Stand gebracht. Das Grundstück ist komplett eingefriedet mit Tor zur Straße, sodass von dort nur Teile des Hauses gesehen werden können. Zur Sicherheit gibt es eine Alarmanlage. Im Erdgeschoß gibt es einen ca. 56 m² großen Wohnbereich mit Austritt in den Garten mit großer Terrasse und Koiteich, ein ca. 23 m² großes Eßzimmer, eine große Küche und ein Gäste-WC sowie über eine Treppe und Diele den Zugang zur ca. 50 m² großen Schwimmhalle mit Schiebetür zur großen Sonnenterrasse. Von dort…

Weitere Informationen finden Sie im Exposé.

Aktueller Beitrag

  • 08.04.2021
  • News
BGH: Immobilienkäufer haben Anspruch auf „fiktive Mängelbeseitigungskosten“

Immobilienkäufer müssen auch in Zukunft nicht in Vorkasse treten, wenn sie Mängel an der gekauften Immobilie entdecken und diese beheben möchten. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

Der Fall: Feuchtigkeitsschaden an erworbener Immobilie
Im aktuellen Fall war nach dem Kauf einer Immobilie Feuchtigkeit an der Schlafzimmerwand aufgetreten. Die Käufer forderten vom Verkäufer Schadenersatz in Höhe von 12.500 Euro. Das Landgericht Krefeld sprach ihnen 8.000 Euro zu. Diese bildeten statt fiktiver Mängelbeseitigung den Wertverlust der Wohnung ab. Der Verkäufer legte beim BGH Revision ein.

Kein Widerspruch mit Urteil des VII. Zivilsenats
Der fünfte Zivilsenat, der für das Kaufrecht zuständig ist, gab den Klägern im Prinzip Recht, doch ein Urteil aus dem siebten Zivilsenat (Werkvertragsrecht) hinderte ihn zunächst an der Rechtsprechung. Demnach untersagt ein Urteil aus dem Jahr 2018 die Erstattung fiktiver Mängelbeseitigungskosten. Dort befürchteten die Richter, dass Mängel überkompensiert werden könnten. Ein klassisches Beispiel sei, wenn der Fliesenleger die falschen Fliesen verlegt. In dem Fall hätten Bauherren die Kosten für einen Austausch verlangen können, ohne diesen jemals vorzunehmen.

Nach Rücksprache zwischen den zwei Senaten wurde klargestellt, dass diese Rechtsauffassung nur für das Werkvertragsrecht gelte. Somit bleibt im Kaufrecht alles beim Alten. Die Gefahr, dass Käufer sich an Mängeln „bereichern“ sei hier nicht gegeben und es könne nicht verlangt werden das Immobilienkäufer bei Mängeln in Vorkasse treten müssen. [BGH V ZR 33/19]

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