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Haus zum Kauf in Essen (offen)

Haus zum Kauf in Essen (offen)

Doppelhaushälfte mit großem Garten in Essen-Bedingrade
Die Einfamiliendoppelhaushälfte wurde 1933 gebaut und 1999 komplett kernsaniert und mit einem großen Anbau erweitert. Auch die Raumaufteilung wurde großzügig verändert. Im Erdgeschoß gibt es einen Wohnbereich mit Kamin und Austritt in den Garten, den Eßbereich, eine offene Küche und ein Gäste-WC. Im Dachgeschoss befinden sich 2 Kinderzimmer, ein Dusch-Bad, sowie ein Schlafzimmer mit Bad en Suite. Das Haus ist zu großem Teil unterkellert. Der Keller ist gefliest. Das Grundstück ist ca.460 m² groß und die Wohnfläche beträgt ca.164 m². Parkmöglichkeiten für Ihre PKW bietet eine große Garage mit elektrisch betriebenem Tor, sowie zwei Stellplätze vor dem Haus. Der Energieausweis…

Aktueller Beitrag

  • 23.09.2021
  • News
BGH: Architekt hat kein dauerhaftes Zutrittsrecht

Ein Architekt, der im Jahre 2013 den Umbau eines Wohnhauses übernommen und begleitet hat, wollte sich durch eine Vertragsklausel ein dauerhaftes Zutrittsrecht verschaffen. Nun scheiterte er vor dem Bundesgerichtshof (BGH).

Der Fall: Architekt erbittet Zutritt

Der Architektenvertrag, der vor dem Umbau 2013 geschlossen wurde, enthält die Klausel:

„Der Auftragnehmer ist berechtigt – auch nach Beendigung dieses Vertrags – das Bauwerk oder die bauliche Anlage in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu betreten, um fotografische oder sonstige Aufnahmen zu fertigen.“

Auf diese berief sich der Architekt, als er im Jahre 2018 darum bat, das Haus zu betreten, um Fotos anzufertigen. Als der Bauherr dies ablehnte, klagte der Architekt.

Das Urteil: Klausel beeinträchtigt Bauherrn unangemessen

Die Klausel ist gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam, da diese den Bauherrn unangemessen benachteiligt. Zwar kann ein Architekt ein berechtigtes Interesse daran haben, ein fertiggestelltes Haus zu besichtigen, jedoch enthält die Klausel keinerlei Einschränkungen. Auch ein mehrfacher Zutritt kann im berechtigten Interesse des Architekten vereinbar werden, damit dieser z. B. Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen machen kann. Um wirksam zu sein, hätte die Klausel Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Besuche oder des Zeitrahmens benötigt. Zudem enthält die Klausel nicht die Möglichkeit, dem Architekten den Zugang zu verweigern, sondern nur die Möglichkeit der Terminabstimmung. Beides beeinträchtigt die Privatsphäre des Bauherrn. (BGH AZ I ZR 193/20)

 

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