Seit über 30 Jahren Ihr Immobilienmakler in Essen.

Tullius ImmobilienIhr Immobilienmakler in Essen und Umgebung

Beratungstermin vereinbaren

Ihre Vorteile

  • Kostenlose Wertermittlung
  • Breites Netzwerk
  • Übernahme aller Besichtigungen
  • Durchführung der Vertragsverhandlung
  • After-Sale Service

Haus zum Kauf in Essen (offen)

Haus zum Kauf in Essen (offen)

Doppelhaushälfte mit Doppelgarage in Essen-Bedingrade
Weitere Objektbilder erhalten Sie in unserem Exposé. Die Einfamiliendoppelhaushälfte wurde 1934 gebaut und 1982 komplett kernsaniert und mit einem großen Anbau erweitert. Auch die Raumaufteilung wurde großzügig verändert. In einigen Bereichen besteht dem heutigen Geschmack entsprechend Modernisierungsbedarf. Im Erdgeschoß gibt es einen Wohnbereich mit Kamin und Austritt in den Garten, den Eßbereich, eine Küche, ein Bad mit Wanne und Dusche, ein Gäste-WC sowie ein weiteres Zimmer. Im Dachgeschoß befinden sich ein 3 Kinderzimmer, ein Duschbad sowie ein Schlafzimmer mit Balkon. Das Haus ist voll unterkellert. Der Keller ist gefliest. Ein großer Kellerraum ist beheizt und hat ein großes Fenster. Das…

Aktueller Beitrag

  • 08.04.2021
  • News
BGH: Immobilienkäufer haben Anspruch auf „fiktive Mängelbeseitigungskosten“

Immobilienkäufer müssen auch in Zukunft nicht in Vorkasse treten, wenn sie Mängel an der gekauften Immobilie entdecken und diese beheben möchten. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

Der Fall: Feuchtigkeitsschaden an erworbener Immobilie
Im aktuellen Fall war nach dem Kauf einer Immobilie Feuchtigkeit an der Schlafzimmerwand aufgetreten. Die Käufer forderten vom Verkäufer Schadenersatz in Höhe von 12.500 Euro. Das Landgericht Krefeld sprach ihnen 8.000 Euro zu. Diese bildeten statt fiktiver Mängelbeseitigung den Wertverlust der Wohnung ab. Der Verkäufer legte beim BGH Revision ein.

Kein Widerspruch mit Urteil des VII. Zivilsenats
Der fünfte Zivilsenat, der für das Kaufrecht zuständig ist, gab den Klägern im Prinzip Recht, doch ein Urteil aus dem siebten Zivilsenat (Werkvertragsrecht) hinderte ihn zunächst an der Rechtsprechung. Demnach untersagt ein Urteil aus dem Jahr 2018 die Erstattung fiktiver Mängelbeseitigungskosten. Dort befürchteten die Richter, dass Mängel überkompensiert werden könnten. Ein klassisches Beispiel sei, wenn der Fliesenleger die falschen Fliesen verlegt. In dem Fall hätten Bauherren die Kosten für einen Austausch verlangen können, ohne diesen jemals vorzunehmen.

Nach Rücksprache zwischen den zwei Senaten wurde klargestellt, dass diese Rechtsauffassung nur für das Werkvertragsrecht gelte. Somit bleibt im Kaufrecht alles beim Alten. Die Gefahr, dass Käufer sich an Mängeln „bereichern“ sei hier nicht gegeben und es könne nicht verlangt werden das Immobilienkäufer bei Mängeln in Vorkasse treten müssen. [BGH V ZR 33/19]

weiterlesen

Zurück zur Übersicht