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Haus zum Kauf in Duisburg (offen)

Haus zum Kauf in Duisburg (offen)

Mehrfamilienhaus in Duisburg-Meiderich
Das 2 1/2- geschossige Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten wurde im Jahre 1955 erbaut ist voll unterkellert. Es ist nach dem WEG aufgeteilt. Hieraus werden 5 WE mit eigenem Eingang verkauft, die sechste WE, ebenfalls mit eigenem Eingang wird nicht mitverkauft. Die gesamte Wohnfläche der 5 WE beträgt ca. 278 m² und ist wie folgt aufgeteilt: EG links ca. 64 m² 1. OG links ca. 61 m² 1. OG rechts ca. 72 m² DG links ca. 41 m² DG rechts ca. 40m² Die Jahresnettomieteinnahme beträgt insgesamt ca. 16.294,– EUR. Das Grundstück ist ca. 292 m² groß.

Aktueller Beitrag

  • 08.04.2021
  • News
BGH: Immobilienkäufer haben Anspruch auf „fiktive Mängelbeseitigungskosten“

Immobilienkäufer müssen auch in Zukunft nicht in Vorkasse treten, wenn sie Mängel an der gekauften Immobilie entdecken und diese beheben möchten. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

Der Fall: Feuchtigkeitsschaden an erworbener Immobilie
Im aktuellen Fall war nach dem Kauf einer Immobilie Feuchtigkeit an der Schlafzimmerwand aufgetreten. Die Käufer forderten vom Verkäufer Schadenersatz in Höhe von 12.500 Euro. Das Landgericht Krefeld sprach ihnen 8.000 Euro zu. Diese bildeten statt fiktiver Mängelbeseitigung den Wertverlust der Wohnung ab. Der Verkäufer legte beim BGH Revision ein.

Kein Widerspruch mit Urteil des VII. Zivilsenats
Der fünfte Zivilsenat, der für das Kaufrecht zuständig ist, gab den Klägern im Prinzip Recht, doch ein Urteil aus dem siebten Zivilsenat (Werkvertragsrecht) hinderte ihn zunächst an der Rechtsprechung. Demnach untersagt ein Urteil aus dem Jahr 2018 die Erstattung fiktiver Mängelbeseitigungskosten. Dort befürchteten die Richter, dass Mängel überkompensiert werden könnten. Ein klassisches Beispiel sei, wenn der Fliesenleger die falschen Fliesen verlegt. In dem Fall hätten Bauherren die Kosten für einen Austausch verlangen können, ohne diesen jemals vorzunehmen.

Nach Rücksprache zwischen den zwei Senaten wurde klargestellt, dass diese Rechtsauffassung nur für das Werkvertragsrecht gelte. Somit bleibt im Kaufrecht alles beim Alten. Die Gefahr, dass Käufer sich an Mängeln „bereichern“ sei hier nicht gegeben und es könne nicht verlangt werden das Immobilienkäufer bei Mängeln in Vorkasse treten müssen. [BGH V ZR 33/19]

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