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Haus zum Kauf in Duisburg (offen)

Haus zum Kauf in Duisburg (offen)

Mehrfamilienhaus in Duisburg-Meiderich
Das 2 1/2- geschossige Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten wurde im Jahre 1955 erbaut ist voll unterkellert. Es ist nach dem WEG aufgeteilt. Hieraus werden 5 WE mit eigenem Eingang verkauft, die sechste WE, ebenfalls mit eigenem Eingang wird nicht mitverkauft. Die gesamte Wohnfläche der 5 WE beträgt ca. 278 m² und ist wie folgt aufgeteilt: EG links ca. 64 m² 1. OG links ca. 61 m² 1. OG rechts ca. 72 m² DG links ca. 41 m² DG rechts ca. 40m² Die Jahresnettomieteinnahme beträgt insgesamt ca. 16.294,– EUR. Das Grundstück ist ca. 292 m² groß.

Aktueller Beitrag

  • 23.09.2021
  • News
BGH: Architekt hat kein dauerhaftes Zutrittsrecht

Ein Architekt, der im Jahre 2013 den Umbau eines Wohnhauses übernommen und begleitet hat, wollte sich durch eine Vertragsklausel ein dauerhaftes Zutrittsrecht verschaffen. Nun scheiterte er vor dem Bundesgerichtshof (BGH).

Der Fall: Architekt erbittet Zutritt

Der Architektenvertrag, der vor dem Umbau 2013 geschlossen wurde, enthält die Klausel:

„Der Auftragnehmer ist berechtigt – auch nach Beendigung dieses Vertrags – das Bauwerk oder die bauliche Anlage in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu betreten, um fotografische oder sonstige Aufnahmen zu fertigen.“

Auf diese berief sich der Architekt, als er im Jahre 2018 darum bat, das Haus zu betreten, um Fotos anzufertigen. Als der Bauherr dies ablehnte, klagte der Architekt.

Das Urteil: Klausel beeinträchtigt Bauherrn unangemessen

Die Klausel ist gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam, da diese den Bauherrn unangemessen benachteiligt. Zwar kann ein Architekt ein berechtigtes Interesse daran haben, ein fertiggestelltes Haus zu besichtigen, jedoch enthält die Klausel keinerlei Einschränkungen. Auch ein mehrfacher Zutritt kann im berechtigten Interesse des Architekten vereinbar werden, damit dieser z. B. Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen machen kann. Um wirksam zu sein, hätte die Klausel Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Besuche oder des Zeitrahmens benötigt. Zudem enthält die Klausel nicht die Möglichkeit, dem Architekten den Zugang zu verweigern, sondern nur die Möglichkeit der Terminabstimmung. Beides beeinträchtigt die Privatsphäre des Bauherrn. (BGH AZ I ZR 193/20)

 

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